Mit Herz und Tatkraft entstehen neue Lern- und Begegnungsorte an der Grundschule

2026

Wo einst der alte Speiseraum stand, entsteht heute etwas Neues – ein Ort, der Kindern Raum zum Lernen, Spielen und Entdecken bietet und gleichzeitig das Miteinander in der Region stärkt. Möglich wird dieses Projekt vor allem durch den unermüdlichen Einsatz der Mitglieder des Fördervereins sowie zahlreicher freiwilliger Helfer, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr handwerkliches Können ehrenamtlich einbringen.

 

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projektes ist zudem die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Insbesondere die enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen der Firma Achtert aus Aken und dem städtischen Baubetriebshof trägt maßgeblich dazu bei, dass die Arbeiten Hand in Hand voranschreiten und auftretende Herausforderungen gemeinsam gelöst werden können.

 

Einen entscheidenden Anteil an der bisherigen Entwicklung des Projektes hat außerdem die SER GmbH aus Groß Rosenburg. Insbesondere Willem Janssen van Doorn stand und steht dem Projekt jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Mit außergewöhnlichem persönlichem Engagement übernahm er maßgebliche Abrissarbeiten und unterstützte zahlreiche weitere Maßnahmen zur Vorbereitung und Herstellung des neuen Lern- und Begegnungsortes. Innerhalb kürzester Zeit war der Abriss des ehemaligen Speiseraums abgeschlossen und damit der Grundstein für die Neugestaltung gelegt.
 

Der Vorsitzende des Fördervereins, Steve Daniel, war während der Arbeiten selbst regelmäßig auf der Baustelle, packte gemeinsam mit den vielen freiwilligen Helfern tatkräftig mit an und kennt die Herausforderungen des Projektes aus eigener Erfahrung. Sein besonderer Dank gilt Willem Janssen van Doorn: „Sein außergewöhnlicher Einsatz ist alles andere als selbstverständlich. Er hat uns nicht nur mit seiner fachlichen Kompetenz unterstützt, sondern war jederzeit bereit, Lösungen zu finden und mit anzupacken. Ohne seine Unterstützung hätten wir dieses Projekt in dieser Form nicht umsetzen können. Genau dieses beispielhafte Engagement zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam für unsere Kinder handeln.“
 

Nach dem Abriss des ehemaligen Speiseraums wurden umfangreiche Vorbereitungsarbeiten geleistet. Bauschutt wurde beräumt, Container organisiert, der Untergrund hergestellt und verdichtet sowie die Flächen für die spätere Pflasterung vorbereitet. In enger Abstimmung mit den Stadtwerken erfolgten zudem die Arbeiten im Bereich der Versorgungsleitungen und des Versorgungsschachtes.

 

Dass ein solches Vorhaben nicht immer nach Plan verläuft, zeigte sich während der Bauarbeiten: Kurz vor dem Setzen der Mauer wurde ein beschädigter Träger unter den bereits verlegten Betonplatten entdeckt. Statt aufzugeben, packten die Helfer erneut an. Die Betonplatten wurden aufgenommen, ein neuer Träger organisiert und eingebaut, anschließend die Platten wieder eingesetzt. Erst danach konnten die eigentlichen Arbeiten fortgesetzt werden. Diese unerwartete Herausforderung kostete zwar Zeit, machte aber zugleich deutlich, was ehrenamtliches Engagement auszeichnet: Zusammenhalt, Improvisationstalent und den gemeinsamen Willen, ein Ziel zu erreichen.

 

Mit jeder Arbeitsstunde wächst nicht nur ein neuer Außenbereich, sondern ein Ort voller Möglichkeiten. Hier entstehen moderne Lern- und Bewegungsflächen, die den Schulalltag bereichern und Kindern Raum geben, sich frei zu entfalten. Gleichzeitig entwickelt sich ein Treffpunkt, der weit über den Schulbetrieb hinaus Bedeutung haben wird. Künftig soll der neue Bereich auch für Veranstaltungen, Vorträge, gemeinschaftliche Aktionen und Begegnungen genutzt werden und damit das gesellschaftliche Leben in Sachsendorf und der gesamten Region bereichern.

 

Die Entwicklung des Geländes ist dabei noch lange nicht abgeschlossen. Dank zahlreicher Spenden von Privatpersonen und regionalen Unternehmen sowie bereits zugesagter Fördermittel können weitere zukunftsweisende Projekte verwirklicht werden. Geplant sind unter anderem ein neuer Sportplatz sowie ein „Grünes Klassenzimmer“, das den Unterricht unter freiem Himmel ermöglicht und den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zum gemeinsamen Lernen und Erleben bietet.

 

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken. Der Förderverein, Eltern, Unterstützer, Unternehmen, der städtische Baubetriebshof und viele freiwillige Helfer schaffen nicht nur Wege und Plätze aus Stein – sie schaffen einen Ort der Bildung, der Begegnung und des Miteinanders, von dem Generationen von Kindern und die gesamte Dorfgemeinschaft profitieren werden.

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